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“Die beste Stadtführung!”
Bewertung zu Walk Beirut

Walk Beirut
Platz Nr. 9 von 24 Touren in Beirut
Details zur Sehenswürdigkeit
Bewertet 28. Juli 2012

Ich bin kein Fan von Stadtführungen - so gar nicht. Ich muss zugeben, dass ich hinterher immer schlauer bin, aber mir gefallen diese Touri-Angebote gar nicht.
Daher war ich um so überraschter, dass es ja auch anders geht. Ronnie führt durch Beirut und zeigt dir vor allem auch mal Ecken, in die man sich sonst nicht verirrt. Er hat super viele Informationen parat und erzählt diese auch so, dass man sich viel merken kann. Ich war total begeistert von dieser Führung und habe echt viel über die Stadt Beirut, die Geschichte und die Menschen im Libanon gelernt.
Beide Daumen hoch für Ronnie!!!

4  Danke, Veralein!
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1 - 5 von 53 Bewertungen

Bewertet 25. Jänner 2012

BEIRUT - Stadt der Kontraste - dort wo der Beat der Clubs aus den Einschusslöchern des Bürgerkriegs dringt und Aprés Ski im Luxusstrandclub ebenso möglich ist, wie der besinnliche Besuch einer Christmette…

Erzählt man im Jahr 2012 seinen wohl behüteten Freunden in Mitteleuropa von einem Wochenendtrip nach Beirut, erhält man oft genug zumindest ein zwischen Verwunderung, Neugier und Befremdlichkeit liegendes Augenbrauenspiel, ob der ungewöhnlichen, geradezu unmöglichen Wahl, als erste non verbale Antwort.

Dabei ist Beirut eben weit mehr als ein Augenbrauenspiel im sogenannten Nahen Osten. Beirut ist ein Stehaufmännchen - ein zur Weihnachtszeit wunderschön Geschmücktes noch dazu. Eine aufgeriebene Weltstadt mit Skigebieten und tollen Stränden zugleich, eine Stadt im ewigen Konflikt der Regionen und Religionen.

Ein überdimensionaler Christbaum steht zur Weihnachtszeit gegenüber der wunderschönen Muhammad-al-Amin-Moschee. Blickt man nach dem beeindruckenden Besuch der zwischen 2002 und 2007, vom 2005 wohl von syrischen und libanesischen Geheimdienstlern ermordeten ehemaligen Ministerpräsidenten Rafiq Hariri erbauten Moschee auf den schön geschmückten Baum, schweift der Blick unweigerlich auch auf die sich im Hintergrund abzeichnenden und angezuckerten Berge Beiruts. Einen halben Tag im Schnee und danach noch eine entspannte Wasserpfeife in einem der Strandclubs an der Corniche, gepaart mit Drinks und weltoffenen Gesprächen mit von allen Ecken dieser Erde nach Beirut zurückkommenden Libanesen - alleine in Brasilien beispielsweise leben mit 6-7 Millionen Libanesen geschätzte 1,5 mal so viele Libanesen, wie im Libanon selbst - alles scheint möglich in dieser, die Menschen schon so lange faszinierenden Stadt.



Einen Steinwurf von der das neue Zentrum Beiruts prägenden Al-Amin-Moschee entfernt - ein ausgebranntes und vom Bürgerkrieg völlig durchlöchertes unvollendetes Kino, dass noch immer mahnend auf die, die Bürgerkriegsrivalen symbolisierenden religiösen Manifestationen blickt. Nur der Straßenzug, der zu Zeiten des Bürgerkrieges die Demarktionslinie markierte, heute Christbaum und Moschee trennt und um den Namen ‚green line’ gerecht zu werden aufgrund des nicht mehr existierenden Straßenverkehrs während des Bürgerkrieges mit Gras überwucherte, stellt heute ein wohlfeiles Entwicklungsgebiet für Immobilieninvestitionen in Milliardenhöhe dar. Ein bereits vollendetes Beispiel der rasanten Revitalisierung Beiruts ist die gleich hinter der Moschee und der maronitischen Kathedrale beginnende geradezu idyllisch restaurierte, sich um den Place de l’Étoile schmiegende, etwas französisch geprägte Altstadt von Beirut - eine Luxusboutique reiht sich an die Nächste. Das Militär bewacht die Straßenzüge und zuckt nicht mal mit der Wimper, wenn mehrere italienische Supersportwagen mit großem Geheule durch die Luxusmeile brausen. Scheint normal zu sein, denkt sich der erstaunte Beobachter und ergibt sich erneut dem Wechselspiel aus Verwunderung und Dokumentationslust des sich ständig verändernden Ist-Zustands der libanesischen Hauptstadt.

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Anfang der 70er-Jahre wurde Beirut eben wegen dieser mittlerweile zum großen Teil wunderschön restaurierten Bauten noch das Paris des Mittleren Ostens genannt, ehe ein blutiger, sich über mehr als 15 Jahre ziehender Bürgerkrieg die Prachtstraßen mit Schusslöchern aufschmückte und die feine Gesellschaft aus den weniger betroffenen Vororten und aus Europa zum ‚Krieg schauen’ nach Beirut lockte. Es war die Zeit, als sich die maronitische Miliz gemeinsam mit der später in den Konflikt einsteigenden syrischen Armee mit der palästinensisch muslimischen Miliz die ersten Scharmützel lieferten und das Land bis ins Jahr 1990 vom normalen Tourismus isolierte. Der Libanon wurde zum Spielball der Religionen - und auch zum Spielball von äußeren Weltmächten. Von Zeit zu Zeit soll Beirut mehr Geheimagenten, als Immobilienmakler beherbergt haben - dies kann man heute, ob der unendlichen Anzahl an zu bauenden, gebauten, zu verkaufenden und verkauften Immobilienobjekten wohl getrost der Vergangenheit zuordnen.



Dort wo die Hisbollah ganze Straßenzüge beherrscht und dies mit verschiedensten eindeutigen Fahnen kennzeichnet, kreisen hoch über Beirut immerzu ohne sich um die Verletzung libanesischen Luftraums zu kümmern, permanent israelische Kampfjets. Die Kontrolle des südlichen Libanons wird, ob der bereits öfter aufgetretenen militärischen Interventionen Israels beim nördlichen Nachbarn, nicht vernachlässigt - darüber kann man denken, was man will. Die von der Hisbollah bewachten Gebiete ohne Einheimischen zu besuchen wird abgeraten - so wird der interessierte Besucher eindeutig darauf hingewiesen, dass die Straße am Eingang zu einem Hisbollah-Viertel hier für den Besucher zu Ende ist und der Weg doch dort drüben weiter gehen würde. Der Armee-Posten auf der anderen Straßenseite nimmt die Kontaktaufnahme mit der Hisbollah zur Kenntniss, will aber wahrscheinlich gerade deswegen nicht mit Besuchern sprechen bzw. auch keine Erklärung abgeben warum im immer noch leeren 25-stöckigen Hochhaus, keine Fenster drinnen sind, sondern lediglich der eine oder andere Sandsack in den Löchern des einem Schweizer Käse gleichenden Gebäudes zu erkennen ist. Daneben recken sich neue Millionen-Dollar-teure-Luxuswohnungen gen Himmel inklusive exklusiver Traumaussicht auf das Mittelmeer.



Die Lage ist trotz der immer noch omnipräsenten Gegensätze erstaunlich entspannt und vermittelt keinerlei Bedrohungsszenario. Es liegt zwar ein gewisses Prickeln in der Luft - man ist sich jedoch nicht sicher, ob dies von den auf den Dachterrassenclubs, Undergroundclubs und tollen Restaurants in Unmengen konsumierten Champagners, an der verführerischen salzigen Meeresluft oder doch an den immer noch für den Aussenstehenden undurchsichtigen politischen Ränkespielchen im Hintergrund liegt. Für den normalen Touristen kann Beirut zum heutigen Zeitpunkt als spannende, geschichtlich wertvolle, als auch partytechnisch enorme Bereicherung gesehen werden. Demnach selbst rausfinden - Beiden Daumen nach oben - Beirut rockt!

Mehr unter - www.elontour.at

4  Danke, elmucko!
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Bewertet 4. Jänner 2012

Ich hatte nicht erwartet, einen Spaziergang durch die Innenstadt Beiruts zu tun. Ich bin sehr glücklich, dass ich es tat. Ich lernte so viel über die faszinierende moderne Geschichte dieser Stadt. Wir sahen eine Menge Abwechslung vom chaotischen Verkehr zu Ruhezonen. Unser Führer war sehr fachkundig. Besuch Beirut bedeutet erleben neue und andere Dinge. Dies war einer von ihnen.

2  Danke, visitor7777!
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Bewertet 23. Oktober 2010

Das Stadtzentrum von Beirut ist sehr schoen. In der Mitte hat es eine Statue, welche irgendeinen frueheren Fuehrer verkoerpert. Beirut ist insgesamt sehr sicher. Vor allem im Stadtzentrum sieht man ueberall Personen des Militaers welche fuer die Sicherheit zustaendig sind. Das Zentrum von Beirut kann man sehr einfach zu Fuss erkunden. Zudem ist nahe gelegen auch eine sehr grosse und schoene Mosche, welche man besichtigen kann und eine Ausgrabungsstaette. In der Innenstadt befinden sich diverse gute Restaurants und Cafe-Bars.

Danke, sventrachsel!
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Bewertet 22. Mai 2018

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