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“Wie immer großartig ”
Bewertung zu Haus Stemberg

Haus Stemberg
Platz Nr. 1 von 74 Restaurants in Velbert
Zertifikat für Exzellenz
Optionen: Spätabends, Reservierung möglich
Restaurantangaben
Optionen: Spätabends, Reservierung möglich
Bewertet vor 4 Wochen über Mobile-Apps

Zu den Stembergs gehen wir nun seit mittlerweile 20 Jahren. Es ist eines der wenigen Restaurants, von dem ich behaupten kann noch nie enttäuscht worden zu sein.
Speisen, Ambiente und Service sind immer erstklassig, dazu das gelebte und herzliche Gastgebertum der Familie Stemberg.
Auch gestern wieder: Heilbutt und Kalbsrücken auf den Punkt gekommen und mit perfekter Aromenkomposition, genau wie der Matjes und das Dessert des Menüs. Nicht zuletzt die gekonnte Weinbegleitung des äußerst aufmerksamen Service machte den Besuch mal wieder zu einem besonderen und perfekten Erlebnis.
Absolute Empfehlung.

Besuchsdatum: Juli 2020
1  Danke, 32marcusb!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertung schreibenBewertungen (229)
Bewertungen von Reisenden
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1 - 5 von 229 Bewertungen

Bewertet 1. Juni 2020

Unser erster Besuch nach der Corona bedingten Zwangsschließung. Was haben wir die Gastronomie vermisst.
Wobei, Stembergs waren nicht weg. Die Stemmis haben Vollgas gegeben. Sascha war auf allen Kanälen präsent (Facebook, Instagram, etc.), machte Kollegen Mut und berichtete über die persönliche Situation. Das ganze Team und er zeigten dieselbe Leidenschaft, wie zu normalen Zeiten. Zum Teil wirkte das Ganze noch energetischer, als man es vom umtriebigen Sascha Stemberg grundsätzlich gewohnt ist. Unterstützung kam natürlich auch von den „Senioren“.
Jede Woche brachte man etwas Neues. Da wurde ein mega leckeres Eis auf den Markt gebracht, eine Gewürzlinie aufgelegt, eine tolles Take-away Konzept entwickelt, Lieferservice bot man ebenfalls an. Tolle „Kisten“ mit Zutaten für ein Muttertagsmenü oder eine Grillbox wurden offeriert, usw., usw.
Letztendlich fand man noch Zeit, sich der Initiative von Max Strohe aus dem Berliner Sternerestaurant Tulus Lotrek anzuschließen, und so kochten auch die Stemmis " für Helden".

Dennoch merkten wir der wundervollen Gastronomenfamilie den Druck der letzten Wochen an. Dies ist verständlich, denn auch hier wird die wirtschaftliche Belastung sehr hoch sein. Trotz aller kreativen Ideen und dem Fleiß, lässt sich nur ein Bruchteil des gewohnten Umsatzes erwirtschaften. Wo bleibt die staatliche Förderung für die Gastronomie? Vermutlich unterstützt man wieder die Granden der Automobilindustrie, bevor man an die „Helden“ der Gastro denkt. Es mangelt grundsätzlich an Wertschätzung für diese gesellschaftlich wichtige Branche.

Obwohl mit Mund-Nasenschutz serviert wurde, war die Atmosphäre alles andere als beklemmend. Das vom Staat geforderte Hygienekonzept wurde vorbildlich umgesetzt. Das Restaurant war, wie eigentlich immer, gut besetzt. Die Gäste wirkten entspannt. Trotz Maske war das Servicepersonal sehr präsent. Gelächelt wurde mit den Augen.

Die Speisekarte präsentierte sich neu. Das Regionalmenü scheint gestrichen. Neben dem Degustationsmenü gab es ein spezielles Pfingstmenü und viele weitere Wahlmöglichkeiten. Wer hier nichts fand, dem war nicht zu helfen.
Andere Gastronomen legen dem Gast ein Menü hin und das war es dann. Auswahlmöglichkeiten? Fehlanzeige.
Stembergs sind mit ihrem vielfältigen Angebot etwas Besonderes, dies gibt es in der dargebotenen Form eher selten, Chapeau. Die Zusammenarbeit mit lokalen Erzeugern hat man ausgebaut, es kamen tolle Qualitäten auf den Teller.

Ich verlasse das Haus Stemberg eigentlich immer mit dem Gefühl, sehr gut gegessen zu haben. Der gestrige Besuch war dennoch irgendwie anders. Hat die „Zwangspause“ gutgetan, lag es an der mir „verordneten“ Abstinenz?

Alles Angebotene war fantastisch. Alle gewählten Gänge überzeugten mich quasi restlos. Es begann mit einer hocharomatischen Maibowle als Aperitif. Und dann wurde sich einmal quer durch die Karte geschlemmt. Gebeizter Island Lachs mit Wildkräutern, Joghurt, Zitronenöl und mariniertem Spargel. Dies Gericht brachte eine sehr schöne Leichtigkeit auf den Teller. Das leichte Bittere der Kräuter harmonierte prächtig mit dem kühlen, zitronigen Joghurt. Sehr gelungen.
Die Jakobsmuschel glasig, in einem herrlich samtigen Topinamboursud, der eine „zitronige“ Frische mitbrachte.
Kabeljau perfekt gegart, „feinblättrig“, auf „knackigen“ Graupen, dazu ein fabelhafter Bärlauchsud (dieser alles andere als dominierend), Eisbein vom Wuppertaler Freilandschwein & Salzzitrone.
Die „Blaue Garnele von Crusta Nova aus Bayern“ wurde roh mariniert & geflämmt, dazu ein Mangogel, etwas Koriander und ein hinreißender Thom Kha Gai-Schaum. Dieser hatte eine tolle Aromatik und war recht scharf. Die Schärfe wurde von der Süße der Garnelen und der Mango aufgefangen. Am Gaumen war das Ganze eine Komposition zum Niederknien.
Bavette vom Wagyu, gerillt, butterzart und hocharomatisch. Ein dunkler, kompakter Jus begleitet diese wundervolle Stück Fleisch. Morcheln konzentrierten den Geschmack der Soße zusätzlich. Da hätte ich mir ein Soßenkännchen extra gewünscht.
Zum Dessert ein Holunderblütensüppchen, Erdbeeren und Rhabarber. Eine Geschmackskonzentration ohne gleichen. Die Erdbeeren von allererster Güte. Meine Frau war hingerissen.
Ich wählte „Karamellisierte weiße Schokolade“. Karamell, Erdnuss, Sylter Meersalz, schwarze Johannisbeere & Pottkorn. Die von mir „befürchtete“ süße Dominanz blieb aus. Großartig austariert, die Säure der Johannisbeere, u. a. als exzellentes Sorbet, und die süße, weiße Schokolade.

Fazit: Wir haben ein extrem stimmiges Menü genossen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und können es kaum erwarten, hier wieder einkehren zu dürfen. Dann aber gerne ohne Mund-Nasenschutz.
Und wenn ich etwas Konstruktives anmerken darf, dann die Empfehlung, die Bärlauchkruste auf der Jakobsmuschel zu optimieren. Sie kann als aromatische Auflage daher, „krustig“ war da nichts. Entweder separat garen und dann auf die Muschel auflegen oder die Rezeptur dahingehend optimieren, dass die Verweildauer im Salamander so kurz gefasst werden kann, dass die Muschel nicht übergart, aber die Kruste dennoch ihren Namen verdient. Dieser Absatz kann gerne unter „Jammern auf hohem Niveau“ verbucht werden .

Besuchsdatum: Mai 2020
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Service
    • Essen
6  Danke, Kuechenmeister66!
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Bewertet 28. Mai 2020 über Mobile-Apps

Ein super Sternerestaurant mit einer sehr erfrischenden, kreativen Küche. Viele regionale Produkte super in Szene gesetzt und der Geschmack war einfach genial.

Besuchsdatum: Mai 2020
2  Danke, southerncomf!
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Bewertet 26. Mai 2020

Während der Zeit der (Corona) Restaurant Abstinenz habe ich in den Medien das emsige Treiben von Herrn Stemberg verfolgt. Während viele Gastronomen sich in den vergangenen Wochen total zurückgezogen hatten, war Herr Stemberg täglich mit neuen Angeboten des „Take away“ und Zusatzgeschäftes dabei. So wie ich es beobachtet habe, sind in dieser Zeit neue Produktlinien wie Stemberg Gewürze und Eissorten entstanden und dafür bewundere ich diesen „Gastgeber aus Leidenschaft“.

Wir hatten telefonisch reserviert. Nach der Ankunft hieß es Hände desinfizieren, eine freundliche Begrüßung durch Herrn Stemberg jun. und die Begleitung an unseren Tisch. Die Speisekarte war als „Einmal Speisekarte“ auf hochwertigem Papier gedruckt, die Abstände der Tische mehr als „Corona gerecht“.

Wir hatten das 8 Gänge Menü bestellt und waren dadurch fast 4 Stunden am schlemmen, da noch einige Grüße aus der Küche hinzukamen. Was soll ich zu den Speisen weiter berichten? Es war wie immer hervorragend, jeder Gang war ein Erlebnis. Jedes Gericht hatte so viele Geschmackskomponenten, war liebevoll angerichtet worden, so dass es nicht nur geschmacklich sondern auch optisch sehr, sehr gut war. Dazu eine Weinbegleitung, welche sehr harmonisch zu den jeweiligen Speisen passte. Es stimmte mal wieder alles und ich lasse ohne viele weitere Worte die Bilder sprechen.

Ich mag dieses Restaurant, weil hier einfach alles stimmt, keine Wünsche offen bleiben und man hier ein sehr faires Preis- Leistungsverhältnis vorfindet.

Besuchsdatum: Mai 2020
    • Preis-Leistungs-Verhältnis
    • Service
    • Essen
3  Danke, bobby1a!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
Bewertet 20. Mai 2020 über Mobile-Apps

Direkt am Tag der "Neueröffnung" nach Corona führte mich der Weg hierher.
Am Wochenende wird zur Zeit mit Doppelseating gearbeitet und eine Reservierung ist zu empfehlen.
Wir hatten gleich den ersten Slot von 17:00 Uhr bis 19:30 Uhr.

Die Atmosphäre ist sehr gemütlich, es erinnert eher an ein Privathaus, denn an ein Restaurant.
Die Bestuhlung im " Kaminzimmer" war den Umständen entsprechend sehr großzügig gestaltet.
Der Empfang war sehr herzlich und wir fühlten uns während des gesamten Aufenthalt in guten Händen.

Das Brot mit der aufgeschlagenen Butter ist köstlich und ich hätte fragen sollen, ob dies hier zum Mitnehmen angeboten wird.

Ein kleiner Gruß aus der Küche rundete den Empfang sehr gut ab.

Das Schaumsüppchen vom Hummer war angenehm leicht mit sehr guter Hummernote.

Das Highlight war der Rehrücken.
Köstlich, zart und auf den Punkt genau.
Die Beilagen harmonierten perfekt und waren aufeinander abgestimmt.
Ein Gedicht !

Oma's Schokoladenpudding war fluffig und sehr schokoladig, jedoch nicht zu schwer.

Alles in Allem ein perfekter und gelungener Start und dies war mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch hier.

Vielen Dank an das gesamte Haus Stemberg.

Besuchsdatum: Mai 2020
3  Danke, travelcat_1000!
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.

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