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“Otto Wagners „Kirche am Steinhof“”
Bewertung zu Kirche am Steinhof

Kirche am Steinhof
Platz Nr. 9 von 777 Aktivitäten in Wien
Zertifikat für Exzellenz
Bewertet 11. Oktober 2015

Die katholische Kirche zum „Hl. Leopold“, besser bekannt als „Kirche am Steinhof“, gilt als Juwel des Wiener Jugendstils. Von Otto Wagner erbaut und im Jahre 1907 ihrer Bestimmung übergeben, fungierte sie als Anstaltskirche der hier errichteten Nervenheilanstalt, heute Otto Wagner Spital. Wegen ihrer goldenen Kuppel, glänzend an Sonnentagen und weithin sichtbar, sprach der Volksmund in der Vergangenheit vom „Lemoniberg“. Ein kleines Ausflugsziel für die Wiener, eine kulturhistorische Attraktion für Touristen. Mit der Autobuslinie 48 A leicht zu erreichen, direkt von den Sehenswürdigkeiten der Inneren Stadt kommend, und das Naherholungsgebiet der „Steinhofgründe“ sind wohl Anreiz genug dieser architektonischen Schönheit an den Hängen des Gallitzinbergs einen Besuch abzustatten.

Nach einer umfassenden Renovierung und der Wiedereröffnung, erstrahlt dieses Prunkstück in neuem Glanz und zeugt von der Epoche des Jugendstils und Otto Wagners. Die Mosaikfenster der Kirche, die „leiblichen und geistigen Tugenden“ darstellend, gestaltete Kolo Moser. Ein lichtdurchfluteter Innenraum, ein abfallender Boden um auch den hinteren Reihen bessere Sicht zu gewähren und ein wunderschöner, maßvoll gestalteter Altar. Wahrlich ein Gesamtkunstwerk welches dem Besucher hier seine Schönheit und spirituelle Ergebenheit zum Ausdruck bringt. Die als Verzierungen dienenden Lorbeerkränze sind ein Kennzeichen Wagners. Der Architekt war ebenso für die Gestaltung der ehemaligen Stadtbahn (heute von der U-Bahnlinie Nr. 6 befahren) und das Postsparkassen Gebäude verantwortlich. Gemeinsam mit dem „Hl. Severin“ thront der „Hl. Leopold“ über dem Kircheneingang. Er gilt als Schutzpatron von Wien und Niederösterreich, welche bis zum Jahre 1920 ein gemeinsames Bundesland gewesen sind.

Vergegenwärtigt man sich hier der Höhe architektonischen Schaffens einer Epoche, kann man nicht weit davon entfernt zu den Tiefen österreichischer Geschichte zurückkehren. Im Pavillon 5, angrenzend am Weg zur Kirche hinauf, kann die Ausstellung über die Verbrechen der nationalsozialistischen Medizin an den sogenannten „Minderwertigen“ besucht werden. Gegenüber, auf der anderen Seite des Weges, findet sich das „Jugendstil Theater“ wo zum Gedenken an die Opfer dieses Wütens, 772 kleine Säulen angebracht wurden welche bei Einbruch der Dämmerung zu leuchten beginnen.

Erlebnisdatum: August 2015
2  Danke, WolfausWien!
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139 - 143 von 565 Bewertungen

Bewertet 2. Oktober 2015

Was für ein wunderbares Gebäude,jeder der auch nur das geringste Interesse an Architektur hat,MUSS dieses einmalige Werk gesehen haben!!!

Erlebnisdatum: September 2015
1  Danke, Eckart S!
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Bewertet 1. Oktober 2015

Sehr entlegen in einem Spitalsareal hoch oben auf dem Berg. Aber der Aufstieg lohnt sich für alle Jugendstil-Fans. Vor kurzem renoviert und ein traumhafter Blick über Wien

Erlebnisdatum: September 2015
Danke, Oliver A!
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Bewertet 28. September 2015

Achtung - liegt sehr versteckt und hat auch nur am Wochenende, NAchmittags geöffnet,.... aber es ist die weite Reise wert - ein absolutes Architektur Juwel!

Erlebnisdatum: August 2015
Danke, SonF75!
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Bewertet 16. September 2015

am Stadtrand - wir haben sie uns angesehen und freuen uns demnächst auf ein Wiedersehen zu einem Gospel-Konzert, das sicher sehr stimmig sein wird.

Erlebnisdatum: November 2014
Danke, Karin C!
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