Lokale SIM Karte in Japan April 2019
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Wir möchten jedem Reisenden empfehlen, sich vor Ort eine lokale SIM Karte zu besorgen.

Es gibt zwar viele freie WLANs, aber sicher genau dann nicht, wenn man dringend eines braucht.

Wenn man nicht gerade japanisch spricht, ist es meist ziemlich mühselig, in Japan nach dem Weg zu fragen. Da Google-Maps in Japan sehr gut fürs Navigieren funktioniert, ist ein permanenter Datenzugang am Handy sehr, sehr sinnvoll.

Um die Kosten einzuschränken, haben wir die Karte in ein altes europäisches Samsung Galaxy 4 Handy reingesteckt und einen mobilen Hotspot aufgedreht, in dem wir uns mit unseren drei aktuellen Handys eingeloggt haben. Funktionierte in Japan und Korea (mit einer koreanischen SIM) tadellos und man ist weiterhin unter seiner normalen Nummer erreichbar.

Wir hatten eine Data-only SIM-Karte von U-mobile am Flughafen in Fukuoka aus dem Automaten gezogen. Karten, die Sprachanrufe ermöglichen, sind für Touristen offenbar nicht erhältlich.

Unsere SIM-Karte bot für 4.000 Yen (etwa 33 EUR) 15 Tage lang Internet mit insgesamt 3,5 GB mit LTE-Geschwindigkeit. Darüber hinaus erfolgt eine Drosselung auf 200 kb/s mit unlimitiertem Download-Volumen. Kein Senden/Empfang von SMS/MMS und keine Sprachanrufe, egal wohin.

Es gibt auch dutzende andere Kombinationen von Anbieter, Tagen Laufzeit und GB Volumen zu erwerben.

Die Installation verlief völlig problemlos, allerdings muss man den AP manuell eintragen. Eine Anleitung dafür in Englisch liegt der SIM-Karte bei. Ist nicht besonders aufwendig oder kompliziert und alles funktionierte auf Anhieb bestens.