Uns ist aufgefallen, dass Sie einen Browser benutzen, der von unserem System nicht unterstutzt wird. Die Tripadvisor Seite kann daher nicht korrekt dargestellt werden.Wir unterstutzen die folgenden Browser:
Windows: Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome. Mac: Safari.

Inselhopping auf den Kykladen

Frankreich
Reiseziel Experte
für Frankreich, Mexiko, Paris, Hawaii, Puerto Rico, Florida, Teneriffa
Beitragender der Stufe 
8 985 Beiträge
147 Bewertungen
195 "Hilfreich"-Wertungen
Inselhopping auf den Kykladen
Speichern

Wir flogen nonstop nach Mykonos und fuhren dann mit dem Taxi zu unserem gebuchten Hotel „Hermes“ mit einer phantastischen Sicht auf Stadt und Hafen.

Der Hauptort von MYKONOS ist wie aus dem Bilderbuch mit den engen Gassen, den weissen Häusern und den idyllischen Plätzen. Die Insel hat einige sehr schöne Strände und ist bekannt für sein Nachtleben.

Besonders schön anzusehen ist das Stadtviertel Klein-Venedig, deren Häuser teilweise unmittelbar am Meer stehen. Von weitem sichtbar ist die Kirche Paraportiani auf der kleinen Erhebung. Zum Stadtbild gehören auch die vielen Windmühlen.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus zum Paradise Strand mit grobkörnigem Kies - fast ein Nudistenstrand - besonders beliebt bei Schwulen.

Der Platis Jalós Strand, wohin wir ebenfalls mit dem Bus fuhren, gefiel uns um einiges besser, und wir mieteten uns dort Liegen und einen Sonnenschirm.

Der Hauptort Mykonos-Stadt ist weitgehend autofrei, und in den engen Gassen wäre auch kaum Platz für Autos. Man kann also schön bummeln, auch wenn sich die Geschäfte eher in der Nähe des Hafens angesiedelt haben.

Das Niveau der Restaurants und Hotels ist ebenso hoch wie die Preise, und für Nachtschwärmer ist ausreichend was los.

Es gibt Restaurants in allen Preislagen mit typisch griechischen Gerichten.

Wir hatten einen - zum Glück nicht im voraus bezahlten - Transfer vom Hotel zum Fährhafen reserviert, der leider nicht funktionierte. Der Besitzer von unserem Hotel war dann so nett und hat uns hingebracht.

Mit der Speedfähre ging es von Mykonos nach Paros - mit Zwischenstopp auf Naxos.

Paros ist ein Drehkreuz für die Fährlinien in der Ägäis. Hierher kommen viele Individual- und Rücksacktouristen. PAROS bietet neben schönen Stränden auch ein intensives Nachtleben.

Mit der Hotelbuchung war etwas „schief“ gelaufen… Aber dann war doch noch ein Zimmer frei im älteren Teil in „Margaritas House“. Im Zimmer waren sog. „gemauerte“ Betten, und als wir vom Nachtessen zurück kamen, sahen wir, dass überall aus dem Unterbau Ameisen herauskamen. Zum Glück waren unsere Koffer noch geschlossen, und wir hatten nichts ausgepackt. Das wollten wir natürlich nicht akzeptieren, und so war dann plötzlich doch noch ein schönes Zimmer im neueren Teil frei...

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus nach PARIKIA, der Inselhauptstadt. Der historische Kern der Stadt ist das Kastro-Viertel mit seinen blumenreichen Gassen auf einem Hügel mit der malerischen Kirche Agios Konstantinos. Die älteste und grösste Kirche aus dem 6. Jahrhundert ist die Panagia Kataplani. Wir suchten noch den schönen Astir Strand auf, das Wasser dort geht recht flach rein, aber es ist schön warm.

Am anderen Tag mieteten wir uns ein Auto - es war gar nicht einfach, eine Tankstelle zu finden - und machten eine Rundfahrt. Zuerst ging es zum Berg Ag. Pantesmit mit vielen Sendemasten.

Es war recht dunstig, und die Sicht war deshalb nicht so gut..

Anschliessend fuhren wir in das hübsche Bergdorf LEFKES mit seiner Kykladen-Architektur. Wir parkten das Auto in der Nähe der Platá und machten einen Rundgang durch das das kleine Dorf.

Weiter ging es nach St. Maria im Nordosten, wo es schöne Strände gibt.

Wir fuhren zur Molos Bucht, nach Piso Livado, einem hübschen kleinen Ort mit Hafen und Stränden. Weiter ging es nach Drios und Aliki und an den Farangas Strand mit Riesensteinen und etwas ungepflegt.

Der Ort NÁOUSSA hat den sehr schönen venezianischen Hafen - angeblich der schönste Hafen der Kykladen - wo viele Fischerboote liegen. An der Kaimauer findet man eine grosse Auswahl an Restaurants.

Im Ortskern gab es noch enge kleine Gassen mit jahrhundertealten Häusern und kleinen Kapellen. Es entstanden aber viele moderne Hotels und Apartmenthäuser ausserhalb des Zentrums.

Über Parikia ging es dann noch zum Kolimbithres Strand mit interessanten Felsformationen, wo wir es etwas länger aushielten. Es ist ein feinsandiger Strand, und das Wasser war sehr klar und schön warm zum Schwimmen.

Von Ponuda nahmen wir die Fähre nach ANTIPAROS, eine kleine Insel mit nur ca. 1000 Einwohnern. Antiparos ist von Paros nur durch eine 600 m breite Meerenge getrennt.

Der einzige Ort der Insel heisst ebenfalls Antiparos. Das Dorf hat noch seinen kykladischen Charakter bewahrt, der schönste Ortsteil ist das Kastro-Viertel, dessen äussere Häuser die Verteidigungsmauer der mittelalterlichen Siedlung bildeten.

Von Paros aus ging es weiter mit der Fähre nach NAXOS, wo wir im schönen „Plaza Beach“ Hotel direkt am Strand übernachteten.

Naxos ist die grösste Kykladeninsel. Auf dieser Insel wird auch noch viel Landwirtschaft betrieben.

In Naxos-Stadt konzentrieren sich die Restaurants und Geschäfte entlang der Uferfront. Die Altstadt mit engen Gassen zieht sich an einem kleinen Hügel empor, die Burgmauer besteht seit 1207. Auf einem Plateau stehen die Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert und die ehemalige katholische Bischofsresidenz.

Unser Hotel war eine wirklich schöne weitläufige Anlage mit Pool und direktem Strandzugang, aber weit ausserhalb der Stadt. Von unserem Zimmer hatten wir eine schöne Sicht aufs Meer.

Am ersten Morgen waren wir kurz am Plaka Strand beim Hotel, aber es wurde leider so windig, dass wir uns dann doch an den Hotelpool legten.

Am Nachmittag mieteten wir uns dann ein Auto für den nächsten Tag. Wir fuhren nach Agia Anna, Glinado, Kato Sangri, Vourvouria, Filot mit einem schönen Blick aufs Meer und die Bergwelt.

Filoti liegt am obersten Rand der Tragea-Ebene. Am Dorfplatz gab es einige Tavernen und Kaffeehäuser.

Es war gar nicht einfach auf der Insel mit dem Autofahren, da fast keine Strassenschilder existierten, wir haben uns oft "verfranzt", und ein weiteres Problem war es, eine Tankstelle zu finden…

Dann ging es nach Apiranthos und Moutsouna. Eine schöne Fahrt durch die Berge - sehr grün, viele Blumen. Wir fuhren noch nach Apiranthos, Koronos, Mesi und an die Nordspitze nach Apollanas,, ein idyllischer Ferienort mit einem kleinen schönen Sandstrand.

Zurück ging es noch über Kastraki und Mikri Vigla zum Hotel.

Am anderen Tag legten wir einen faulen Tag ein und konnten - da es endlich windstill war - doch noch den Strand geniessen.

Wieder ging es mit der Fähre weiter - von Naxos nach SANTORIN - für mich die interessanteste Insel.

Die Insel - wie man sie heute sieht - ist wahrscheinlich durch einen sehr grossen Vulkanausbruch um 1450 v.Ch. entstanden In der Inselmitte bildete sich ein riesiger Krater mit bis zu 360 m hohen Wänden. Auf den steil abfallenden Kraterrändern stehen die Dörfer.

Am kleinen Hafen des Hauptortes FIRÁ legte nicht nur unsere Fähre an, sondern es ankern dort auch Kreuzfahrtschiffe.

Die Passagiere können zu Fuss, auf Maultieren oder per Seilbahn in den Ort gelangen.

Von der Fähre ging es nach IMEROVIGLI, wo wir oberhalb des Kraterrands übernachteten. Es war recht mühsam dahin zu gelangen mit dem Gepäck über steile Wege und Treppen - aber welche Aussicht.

Unser Apartment war im altem Bau untergebracht und hatte eine schattige Terrasse. Der ganze untere neuere Teil war für eine grosse amerikanisch-griechische Hochzeitsgesellschaft reserviert.

Direkt neben uns wohnten zwei junge Mexikanerinnen. Wir freundeten uns an, und verbrachten die Abende in angenehmer Gesellschaft mit einem Glas Wein auf unserer Terrasse. Sie luden uns zu sich nach Guadalajara ein. Bei unserer nächsten Mexiko-Reise nach drei Jahren folgten wir dieser Einladung dann gerne.

Es ist wunderschön, ein Stück in Richtung OIA - fast am Ende des Kraterrands - zu laufen, wo es noch etwas ruhiger zugeht.

Aber am nächsten Morgen fuhren wir dann mit dem Bus nach OIA, Die Busse auf der Insel war fast immer überfüllt, und man musste meistens lange warten.

Der Ort Oia - der schönste Ort auf Santorin - ist sehr hübsch gelegen, man hat eine phantastische Sicht auf die Caldera. Hier gibt es auch einige Häuser, die direkt in den Kraterrand hineingebaut wurden.

Es macht wirklich Spass, durch die engen Gassen mit den schneeweissen Häusern mit blauen Türen und Fenstern und vorbei an den vielen kleinen Kirchen zu schlendern. Zurück ging es zu Fuss, um alles so richtig zu geniessen.

Wir fuhren dann nochmals am Abend mit dem wiederum komplett vollen Bus nach Oia, um den "berühmten" Sonnenuntergang zu bewundern. Leider machten uns dann eine Wolke „zu viel“ einen Strich durch die Rechnung…

Am anderen Tag fuhren wir noch an den schwarzen Strand von PERISSA, wo es viel Wassersport gibt. Der ca. 7 km lange Strand war sehr gut belegt, und es machte uns nicht an, zwischen den vielen Leuten für vielleicht eine Stunde eine Liege mit Sonnenschirm - es war sehr heiss - zu mieten.

Wir schauten uns dann das nicht besonders schöne Dorf an, wo es Hotels, Bars, Restaurants und Souvenirgeschäfte gibt. Das einzig - für uns - sehenswerte Gebäude war die Kirche Agia Irini.

Nachdem wir in einer der Strandtavernen etwas getrunken hatten, fuhren wir dann mit dem Bus zurück.

Die Hauptstadt der Insel FIRA suchten wir natürlich auch auf. Auch hier sind einige Häuser in den Kraterrand hineingebaut. Die vom Erdbeben zerstörte Kathedrale wurde 1956 neu erbaut. In Fira befindet sich die Bergstation der Seilbahn, die bis zum Hafen hinunter führt.

Am letzten Tag in Santorin hatten wir noch Zeit, um einige Souvenirs einzukaufen - es gab wirklich schönen handgefertigten Schmuck. Dann nochmals einen Lunch mit den guten griechischen Vorspeisen, Rotwein und zum Abschluss einen Ouzo.

Am späten Nachmittag ging unser Flug dann Richtung Heimat.

4 Antworten zu diesem Thema
Rheinland-Pfalz ...
Reiseziel Experte
für Griechenland
Beitragender der Stufe 
403 Beiträge
60 Bewertungen
37 "Hilfreich"-Wertungen
1. AW: Inselhopping auf den Kykladen
Speichern

Hallo Sol-et-mare, viele Deiner Geschichetn kenne ich aus eigener Erfahrung und habe dementsprechend Bilder zu Deinen Worten im Kopf. Es wäre aber sehr hilfreich, wenn Du dazu schreiben würdest, wann du jeweils dort warst. (habe ich mich insbesondere bei Deinem Samosbericht gefragt)

Frankreich
Reiseziel Experte
für Frankreich, Mexiko, Paris, Hawaii, Puerto Rico, Florida, Teneriffa
Beitragender der Stufe 
8 985 Beiträge
147 Bewertungen
195 "Hilfreich"-Wertungen
2. AW: Inselhopping auf den Kykladen
Speichern

hallo Greecerlein, es freut mich dass du "entsprechende bilder immer noch im kopf hast". so geht es mir auch, leider kann man ja keine bilder zu den berichten hier veröffentlichen.

und du kannst dir sicherlich vorstellen, dass ich auf den griechischen inseln und auch auf dem Peleponnes vor dem "ansturm der flüchtlinge" war. da die sehenswürdigkeiten als solche ja immer noch da sind, spielt das genaue jahr doch wohl nicht eine so grosse rolle (?) und meine persönlichen erinnerungen und erlebnisse sind ja eh "zeitlos..."

Rheinland-Pfalz ...
Reiseziel Experte
für Griechenland
Beitragender der Stufe 
403 Beiträge
60 Bewertungen
37 "Hilfreich"-Wertungen
3. AW: Inselhopping auf den Kykladen
Speichern

Das ist richtig ! Erinnerungen sind Zeitlos und das soll auch so sein. Ich schreibe oft nichts mehr, was älter als ca. 5 Jahre alt ist, weil ich Bedenken habe, dass es nicht mehr aktuell ist und jemand ein falsches Bild bekommen könnte ;-)

Manchmal lese ich in anderen Foren aktuelle Berichte von Destinationen wo wir auch schon waren und denke mir, ob die vielleicht woanders waren, weil ich es nicht wieder erkenne :-)

Frankreich
Reiseziel Experte
für Frankreich, Mexiko, Paris, Hawaii, Puerto Rico, Florida, Teneriffa
Beitragender der Stufe 
8 985 Beiträge
147 Bewertungen
195 "Hilfreich"-Wertungen
4. AW: Inselhopping auf den Kykladen
Speichern

sehenswürdigkeiten bleiben doch wohl mehr oder weniger aktuell - anders sieht es aus mit z.b. hotels und restaurants. und das wird wohl jetzt noch extremer werden.

Antwort auf: Inselhopping auf den Kykladen
Ich möchte per E-Mail benachrichtigt werden, sobald eine Antwort erfolgt.
Antworten auf Ihre Fragen zu Kykladen