Evangelisches Museum Oberosterreich

Evangelisches Museum Oberosterreich

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Das sagen Reisende
Austria01
Von Austria01
Museum über die Geschichte der Evangelischen Christen in Oberösterreich
5,0 von fünf PunktenApr. 2013
Das "Evangelische Museum Oberösterreich“ ist in der ehemaligen evangelischen Schule in Rutzenmoos bei Vöcklabruck untergebracht. Es präsentiert in 13 Räumen auf drei Etagen die bewegte Geschichte der evangelischen Christen in Oberösterreich. Diese reicht von den Anfängen im Zeitalter der Reformation im 16. Jhd. bis zum Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg. Die Lehre Luthers fand in Oberösterreich rasch viele Anhänger, bis zu 80 % der Bevölkerung wurden evangelisch. Doch die Landesfürsten waren katholisch und in der Zeit der Gegenreformation verfolgten sie mit aller Härte die evangelischen Christen, bekämpften und vertrieben sie. Doch viele bewahrten ihre Überzeugung und übten die Religion im Geheimen aus. So sieht man in einem Ausstellungsraum Verstecke der damaligen Zeit, in der Bibeln aufbewahrt wurden. Gezeigt werden aber auch Dokumente der jüngsten Geschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts. Sehr interessant sind die Ausstellungsstücke, die im Museum gezeigt werden. So sieht man uralte Bibeln, Gesangsbücher, Möbeln und Bilder. Eindrucksvoll ist auch die Kanzel des Gebetshauses von Scharten, von der erstmals ein Pastor öffentlich predigen durfte, nachdem Joseph II. 1781 das Toleranzpatent erließ. Auch die Originaleinrichtung der ehemaligen Schule ist noch zu sehen. Das Museum mit seinen Dokumentationen lädt zur Auseinandersetzung mit der Geschichte, aber auch mit der eigenen Einstellung zur Religion ein. Es zeigt, dass ein fester Glaube Verfolgung und Bekämpfung überwinden kann, dem Menschen in schwersten Zeiten Halt gibt und auch, dass Toleranz und freie Religionsausübung wichtige Grundwerte unserer modernen Gesellschaft sind. Das Museum ist von Donnerstag bis Sonntag von 10 – 12 und 14 – 18 Uhr geöffnet; Führungen sind nach Vereinbarung möglich.

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Austria01
Vöcklabruck, Österreich5 551 Beiträge
5,0 von fünf Punkten
Apr. 2013 • Allein/Single
Das "Evangelische Museum Oberösterreich“ ist in der ehemaligen evangelischen Schule in Rutzenmoos bei Vöcklabruck untergebracht. Es präsentiert in 13 Räumen auf drei Etagen die bewegte Geschichte der evangelischen Christen in Oberösterreich. Diese reicht von den Anfängen im Zeitalter der Reformation im 16. Jhd. bis zum Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg.

Die Lehre Luthers fand in Oberösterreich rasch viele Anhänger, bis zu 80 % der Bevölkerung wurden evangelisch. Doch die Landesfürsten waren katholisch und in der Zeit der Gegenreformation verfolgten sie mit aller Härte die evangelischen Christen, bekämpften und vertrieben sie. Doch viele bewahrten ihre Überzeugung und übten die Religion im Geheimen aus. So sieht man in einem Ausstellungsraum Verstecke der damaligen Zeit, in der Bibeln aufbewahrt wurden. Gezeigt werden aber auch Dokumente der jüngsten Geschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts.

Sehr interessant sind die Ausstellungsstücke, die im Museum gezeigt werden. So sieht man uralte Bibeln, Gesangsbücher, Möbeln und Bilder. Eindrucksvoll ist auch die Kanzel des Gebetshauses von Scharten, von der erstmals ein Pastor öffentlich predigen durfte, nachdem Joseph II. 1781 das Toleranzpatent erließ. Auch die Originaleinrichtung der ehemaligen Schule ist noch zu sehen.

Das Museum mit seinen Dokumentationen lädt zur Auseinandersetzung mit der Geschichte, aber auch mit der eigenen Einstellung zur Religion ein. Es zeigt, dass ein fester Glaube Verfolgung und Bekämpfung überwinden kann, dem Menschen in schwersten Zeiten Halt gibt und auch, dass Toleranz und freie Religionsausübung wichtige Grundwerte unserer modernen Gesellschaft sind.

Das Museum ist von Donnerstag bis Sonntag von 10 – 12 und 14 – 18 Uhr geöffnet; Führungen sind nach Vereinbarung möglich.
Verfasst am 24. April 2013
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